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Sydney ... I love it!
Der Fischmarkt stand gestern auf meinem Sightseeing-Plan. Morgens bin ich aufgebrochen und musste buchstäblich dem Geruch folgen.
Leider hat man als „Normalo“ keinen Zutritt in die richtig coole Fischhalle, wo der frisch gefangene Fisch noch hin und her geworfen wird, die Leute in Gummistiefeln herum laufen und Auktionen veranstaltet werden. Als Touri kommt man in die Hallen in denen der Fisch schon schön drapiert auf dem Eis liegt… Filetiert oder am Stück. Dort kann man tatsächlich auch den frischen Fisch (zubereitet natürlich) meistens mit Chips (Pommes) essen. Ich hab es gemacht … das war der Hammer! Hatte ein Barramundi (Riesenbarsch aus Australien) Filet vom Grill … echt lecker.
Überraschung, Überraschung auch hier wird der Laden von Chinesen geschmissen.
Danach habe ich mir das benachbarte Viertel Glebe angeschaut und bin zur Universität in Sydney gelaufen.
Ich sags euch … die ist einfach nur toll! In einem riesigen Park nimmt der Uni-Campus ein sehr großes und wunderschönes Areal ein. Neben der alt ehrwürdigen Universität findet man als Student auf dem Campus wirklich alles was das Herz begehrt: mehrere Wohnheime, Cafés, ein Fitnessstudio, eine Bücherei, ein Sportstadion, …
Ich habe mich unerlaubter Weise hinter den „für die Öffentlichkeit“ zugänglichen Bereich in Vorlesungs- und Veranstaltungssäle geschmuggelt um einen Blick darauf zu werfen. Die sind einfach nur traumhaft mit Stuck an den Decken und alten Gemälden an den Wänden.
Danach bin ich in das südlich gelegene Stadtviertel Newtown gelaufen.
Als „must see“ wird im Lonley Planet der Strand in Manly aufgeführt, da er nicht so überlaufen sein soll wie der Superstrand Bondi. Von dem Circular Quay am Hafen fahren Fähren zu diesem Ort. Die Aussicht aus der Fähre war es definitiv wert … der Strand weniger! Leider ist dieser etwas dreckig und es sind zu viele Leute.

Am nächsten Tag stand Bondi Beach auf meinem Programm und dieser ist wirklich schön (für einen Stadtstrand) mit einer schönen Brandung, sauber und einer schönen Küstenlinie. Leider fühlt man sich hier wie auf dem Präsentierteller zwischen den ganzen Models, Surfern und aufgepimpten Leuten. Also weniger entspannt.
An der Küstenlinie von Bondi nach Süden verläuft ein toller Wanderweg mit einer fabelhaften Aussicht zu anderen Stränden.
Da die Leute in dem kleinen, intimen Hostel in Sydney wirklich super sind war ich am Donnerstag mit den Leuten vom Hostel bei einem ganz besonderen (nicht ganz jugendfreien) Bingoabend mit anschließenden Abstecher in die benachbarte Bar- und Clubszene Sydneys.
Am nächsten Tag besuchte ich das Anzak Memorial … ein Denkmal für die im Krieg Verstorbenen (und Verwundeten) inmitten des Hyde Parks.
Auch das Viertel Surry Hills ist mit seinen schönen viktorianischen Häusern und kleinen Cafés sehr sehenswert.
Da auch die Monorail ein Bestandteil des öffentlichen Verkehrschaos in Sydney ist und über den Köpfen in der Innenstadt fährt musste ich diese natürlich aus ausprobieren.
Mit einem meiner Mitbewohner (ein kunstliebender Franzose aus Paris) ging es am nächsten Tag in die Art Gallerie of New South Wales. Ein interessantes Museum mit Kunst aus Europa, China und Australien … sehenswert, wenn das Wetter so ist wie momentan in Sydney: Monsunartige Regenschauer mit kurzen Sonnenpausen :(
An meinem letzten Tag in Sydney besuchten wir das „Star“ Casino. Da die Australier dafür berühmt sind ordentlich Glücksspiel zu betreiben konnten wir uns das nicht entgehen lassen.
Bevor ich weiter nach Canberra reise werde ich noch einen kurzen Abstecher in Coogee Beach (drei Strände südlich von Bondi) einlegen und hoffen, dass das Wetter endlich besser wird.