In der Nacht ging es dann mit dem Nachtbus ein letztes Mal auf große Reise nach Melbourne.
Am nächsten Morgen kam ich dann nach zwei Mal Umsteigen in der australischen Pampa und drei voll besetzten Bussen und null Schlaf in Melbourne an.
Hier habe ich das riesige Glück bei einer Schwester der Gastmama (aus Gloucester) übernachten zu können.
Sie hat in einem der nördlichen Stadtteile Melbournes ein kleines, schickes Apartment. Endlich etwas Privatsphäre im Gegensatz zum Hostelalltag … eigentlich schon purer Luxus.
Ich bin froh, dass die Situation der öffentlichen Verkehrsmittel in Melbourne um einiges besser ist als in Sydney oder (noch schlimmer) Canberra. Hier gibt es die Tram, die einen eigentlich überall hin bringt.
So fahre ich jeden Morgen problemlos mit der Tram (vor der Haustür) in die Stadt.
Melbourne (südlichste Millionenstadt!)hat es mir auch wirklich angetan. Es ist einen Tick kleiner als Sydney … hat aber etwas viel Authentischeres an sich. Insgesamt ist die Stadt entspannter, weltoffener und mit seinen vielen kleinen bezaubernden Cafès auch etwas europäischer.
Im Zentrum von Melbourne.
Die älteste Brücke verbindet das Stadtzentrum mit dem Geschäftsviertel Westbank.
Gestern (Sonntag) habe ich mit Jo und ihren Freunden einen wundervollen (und scheinbar typisch Australischen) Sonntagnachmittag im Pub verbracht. Würde ich in Deutschland auch gerne einführen (aber dazu sind die Leute nicht so tiefenentspannt wie hier). Vorher war ich in einem Stadtteil nördlich des Stadtzentrums spazieren … Atmosphäre war einzigartig schräg, relaxt, bunt und verranzt (ich liebe Melbourne).
Am 23. Januar diesen Jahres beginnt das Chinese New Year. War heute dementsprechend auch gespannt auf Chinatown. Tatsächlich gab es einen kleinen Drachentanz in den Straßen mit vielen Trommlern. Besonders angetan hat es mir die kleine chinesische Bäckerei in einer Seitenstraße (sehr lecker).
Klar, eine chinesische Kirche.
Ein Park am Stadtrand in der Nähe des Parlaments … Palmen :)
„Penalties apply“ … natürlich, wie solls denn auch anders sein.
Morgen geht’s auf einen Tagestrip zu den Zwölf Aposteln über die Great Ocean Road. Ich freue mich auf meine letzten verbleibenden Tage.