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Cape Tribulation
Bereits nach einer beeindruckenden Fahrt entlang der Küste, stoppten wir am Daintree River, der in den Ozean mündet. Dort machten wir eine Bootsfahrt, bei der wir Krokodile in ihrem natürlichen Umfeld sahen.
Danach ging es zu Fuß weiter durch den ältesten Regenwald der Welt, wo uns der Guide verschiedene Pflanzen und Tierarten erklärte.
Übernachtet haben wir am Rande des Regenwaldes, direkt an einem "Bilderbuchstrand" in kleinen Holzhütten.
Neben unzähligen harmlosen Tieren, die den Regenwald bewohnen, gilt es hier am Stand besondere Vorsicht zu bewahren vor zweierlei Gefahren:
Zum einen sind es die Krokodile, die zur Zeit etwas aggressiv sind, weil sie an den Stränden brüten.
Zum anderen sollte man nicht ins Wasser gehen, weil in den Sommermonaten "Singer Season" ist. Quallen vermehren sich in Küstennähe. Dies sind fingernagelgroße Quallen (gefährlich, wenn man im Wasser ist, da man unter gehen kann aufgrund der Schmerzen) aber auch große Quallen mit über 6 Meter langen "Fäden", die einen sofort um die Ecke bringen. (Das sind übrigens die aus dem Film Sieben Leben mt Will Smith. Mit diesen hat er sich am Ende des Films sehr schnell das Leben genommen) ... Also wie der Australier sagen würde: "No good!"
Falls man es doch aus dem Wasser schaff,t findet man unter den Warnschildern auch immer eine Flasche Essig, die das Gift raussaugen soll.
Faszinierend fanden wir auch die unglaublich vielen Krabben auf dem ganzen Strand. Jede Krabbe (jeder Größe) hat sich nach der Flut ein Loch in den Sand gegraben und den überschüssigen Sand zu kleinen perfekt geformten Kügelchen in unterschiedlichen Formationen und Größen in einem Radius von 3 bis ca. 40 cm um sein loch verteilt. Sehr witzig!
Hier erwarteten uns zahlreiche Tiere, unter anderem ein 1m langer Leguan direkt an der Dusche. Nachts fing es an heftig zu regnen und dementsprechend hoch war dann auch die Luftfeuchtigkeit. Es brasselte nur so vom Himmel und je später es wurde, desto aktiver wurden die Tiere. Dementsprechend sammelten sich auch die Tierchen (rießen Klebekäfer, Fliegen) in unserem Zimmer, die uns am Morgen mit lauter roten Stichen aufwachen ließen )=
Am nächsten Tag besuchten wir dann einen herrlichen Aussichtpunkt, von dem man den Daintree River in das Meer münden sah.
Von hier aus ging es dann in eine Auffangstation für Tiere. Hier sahen wir Babydingos, Krokodile, Papagaien und Cassowaries. Känguruhs sprangen einfach frei herum und krallten sich an einem fest, um einem aus der Hand zu fressen. Sie hatten super weiches Fell und waren soooooo zutraulich. (=
Zum krönenden Abschluss fuhren wir an einen Fluss, ebenfalls mitten im Regenwald, in dem wir baden konnten. Das Wasser war quellrein, aber auch dementsprechend kalt.
Gestern Abend gab es eine frische Gemüsepfanne mit Reis und zum Nachtisch Erdbeerjogi (unser erstes Milchprodukt). Zum Frühstück gönnten wir uns dann Müsli und eine frische Ananas.
Nun sind wir noch einen Tag in Port Douglas und genießen das Strandleben bevor wir am Samstag von Cairns mit unserem gemieteten CamperVan in 11 Tagen runter nach Brisbane fahren. Hier herrscht übrigens Linksverkehr, also drückt uns die Daumen :)
lenablubb am 10. November 11
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